Die Eroberung der Alpen durch Augustus

Bei der Rekonstruktion des Alpenfeldzugs, einer bedeutenden römischen Militäroperation unter Kaiser Augustus, entdecken Archäologen das höchstgelegene Militärlager des Römischen Reiches auf 2300 Metern Höhe und legen ein antikes Schlachtfeld frei.

Die Entdeckungen offenbaren, dass die Schleuder, eine wenig untersuchte, aber furchterregende Waffe, eine entscheidende Rolle bei der Eroberung des Hochgebirges spielte. Sie bestätigen auch, dass die römischen Soldaten bei ihrem Vormarsch unglaubliche Herausforderungen meisterten – nicht nur im Kampf, sondern auch im täglichen Leben im Lager. In einem einzigen Sommer gelang es den Legionen, weite Teile der Alpen zu erobern. Die annektierten Gebiete wurden in die neue Provinz Rätien integriert und gehörten fast 400 Jahre lang zum Römischen Reich.

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