MITTWOCH, 3. SEPTEMBER – 9:30 bis 11:45 Uhr
FREITAG, 5. SEPTEMBER – 9:30 BIS 11:45 UHR
Moderation: Lionel Pernet
Referent·innen: Thérésia Duvernay ; Laurent Filliung ; Frédéric Pfyffer ; Stéphane Goël ; Eric Huysecom
Runde Tische, Konferenzen, praxisnahe Workshops und Networking-Sitzungen: Die Workshops bieten einen Raum für Reflexion, Austausch und Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus den Bereichen Film, Archäologie und immersive Technologien. Sie richten sich an Fachleute und stehen der Öffentlichkeit offen; sie hinterfragen die zeitgenössischen Herausforderungen der Erhaltung und Aufwertung des Kulturerbe und erforschen gleichzeitig das Potenzial audiovisueller und digitaler Werkzeuge zur Transformation von Forschung und Vermittlung. Sie haben zum Ziel, Synergien zwischen den Disziplinen zu fördern, Innovationen zu unterstützen und die Verbindungen zwischen Fachleuten zu stärken, um zu einer besseren Vermittlung unseres kulturellen Erbes beizutragen.
Dieses Thema beleuchtet die Spannungen und Abwägungen, mit denen Regisseurinnen und Regisseure von Wissenschaftsdokumentationen konfrontiert sind. Wie lässt sich der Anspruch wissenschaftlicher Genauigkeit mit den narrativen Erfordernissen eines attraktiven Drehbuchs vereinbaren? Wie weit kann man bei der Vereinfachung oder Dramatisierung gehen, ohne den Inhalt zu verraten? Zwischen Effekthascherei, Kommunikationsanforderungen und Vermittlungsaufträgen untersucht diese Session die vielfältigen – bisweilen widersprüchlichen – Vorgaben, die die Produktion von dokumentarischen Filmen mit wissenschaftlicher oder kultureller Ausrichtung prägen.
Dieses Thema hinterfragt die Entstehungsdynamiken eines Dokumentarfilms von den ersten Schritten an: Wie entsteht eine Filmidee? Ist es der wissenschaftliche oder kulturelle Inhalt, der das Projekt antreibt, oder lenken Produktions- und Finanzierungslogiken die thematischen Entscheidungen? Zwischen Vermittlungswunsch, Auswertungschance und wirtschaftlichen Zwängen beleuchtet dieses Podiumsgespräch die Strategien von professionellen Teams, um ein Projekt in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu realisieren.